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Re: Welches Sicherheitsmedium

Verfasst: Di., 20. Apr 2021 10:14
von kuddel
Mannomann, wie leichtfertig geht ihr mit eurer Mailadresse um! Spammer sind dankbar!
familiebohmann@aol.de hat geschrieben: Di., 20. Apr 2021 09:12 ... Die HypoVereinsbank sowie die Volks und Raiffeisenbanken laufen über ein HBCI Disketten Verfahren.
...
Inwieweit ließen sich Konten der Sparkasse oder der DiBa in ähnlich gut zu bedienender Weise (ohne einen Kartenleser oder andere Tools kaufen zu müssen) in die bestehende Datenbank mit integrieren? ...
Du kannst alle Konten in die gleiche Datenbank mit aufnehmen - unter einer Voraussetzung: Sie sollten von Starmoney generell bedient werden können. Eine Übersicht findest du hier:
https://www.starmoney.de/privat (Mitte der Seite: "Wird meine Bank unterstützt?").
ABER: Die ING (du nennst sie noch Diba) lässt bis auf Weiters keine Überweisungen mehr zu. Sie wollen auf die eigene Seite locken. Da kann Starmoney nichts für - nur die Umsätze sind noch abrufbar.

Eine andere Frage ist, was du mit "einfacher Bedienung" meinst. Die Disketten werden wohl, ebenso wie die FinTS/HBCI-Karten von den Banken aus PSD2-Gründen (2-Faktoren-Anmeldung) abgekündigt werden. Dann wird es von deiner Bank abhängen, welches Sicherungsverfahren sie anbietet. Schau mal auf die jeweilige Bankenseite - oder benenne konkret, welche Banken gemeint sind.
Ich persönlich finde z.B. das Push-TAN-Verfahren (Push-TAN wird in eine bankenspezifische App des Handy geschickt) ganz praktikabel. Auch, wenn dabei viele Banken ihr eigenes Süppchen kochen. Viele hier nutzen auch Chip-TAN/USB (wofür ein Extragerät nötig ist). Abraten würde ich vom Flickercodeverfahren, das bei anderen Usern immer mal wieder nervt.

Re: Welches Sicherheitsmedium

Verfasst: Di., 20. Apr 2021 11:34
von Angel
familiebohmann@aol.de hat geschrieben:Inwieweit ließen sich Konten der Sparkasse (...) in ähnlich gut zu bedienender Weise (ohne einen Kartenleser oder andere Tools kaufen zu müssen) in die bestehende Datenbank mit integrieren?
Überhaupt nicht. Die "aktuellen" und PSD2-konformen Verfahren verlangen immer eine Authentifikation auf einem zweiten Gerät (z.B. TAN-Generator oder Smartphone). Disketten- oder Chipkarten-basierte Verfahren sterben aus, und die Sparkassen die sie noch anbieten, tun dies in den meisten Fällen nicht mehr im Neugeschäft.
familiebohmann@aol.de hat geschrieben:Für Ebics wird von Seiten der Banken ein zusätzliches Entgelt verlangt - oder?
Ja, in den meisten Fällen ist das so - und vor allem gibts EBICS nicht für Privatleute. EBICS ist ein Verfahren für Großkunden mit Übertragungsvolumen von mehreren tausend Überweisungen oder Lastschriften. Ich kenne keine Bank, die das für den "Normalnutzer" anbietet. Macht auch wenig Sinn.